Die Frage „wegen dem oder wegen des“ führt oft zu Verwirrung, weil beide Formen im Alltag verwendet werden. Viele Menschen hören den Dativ regelmäßig im gesprochenen Deutsch und gehen deshalb davon aus, dass er korrekt ist.
Die kurze Antwort lautet: In der Standardsprache ist der Genitiv richtig, also „wegen des“. In der Umgangssprache wird jedoch häufig der Dativ verwendet, sodass auch „wegen dem“ sehr verbreitet ist, obwohl es nicht als korrekt gilt.
Die Grundregel lautet: Nach „wegen“ steht der Genitiv.
Das bedeutet konkret, dass man in der Standardsprache immer „wegen des“ oder „wegen der“ verwendet. Wenn Sie also zwischen „wegen dem oder wegen des“ schwanken, sollten Sie sich an diese Regel halten.
Typische Beispiele:
Auch bei Artikeln bleibt die Regel gleich:
Die Form mit Dativ („wegen dem“) ist zwar im Alltag verbreitet, gehört aber nicht zur korrekten Schriftsprache.
Der Genitiv ist immer dann korrekt, wenn Sie sich in einem formellen Kontext befinden.
Das betrifft insbesondere wissenschaftliche Texte, Bewerbungen oder offizielle Schreiben. In solchen Fällen sollten Sie niemals zwischen „wegen dem oder wegen des“ variieren, sondern konsequent den Genitiv verwenden.
Gerade im Studium ist diese Regel entscheidend. Wer beispielsweise eine Arbeit schreibt oder eine Hausarbeit schreiben lassen möchte, sollte unbedingt auf grammatikalische Korrektheit achten. Grammatik ist nur ein Teil einer überzeugenden wissenschaftlichen Arbeit. Wenn Sie sich auch über Struktur, Zitierweise oder den sprachlichen Feinschliff unsicher sind, finden Sie auf unserer Seite zu den Ghostwriter Kosten einen transparenten Überblick über Preise und Leistungen für wissenschaftliche Unterstützung.
Die richtige Form ist „wegen des Geldes“.
Die Variante mit Dativ wird zwar häufig gesprochen, ist aber nicht standardsprachlich korrekt. Besonders in schriftlichen Arbeiten sollte man diese Form vermeiden.
Die korrekte Variante lautet: „wegen des Termins“.
Die Frage „wegen dem Termin oder wegen des Termins“ lässt sich also eindeutig beantworten: Im Standarddeutsch verwendet man den Genitiv.
Weitere Beispiele:
Man sagt „wegen des“, weil die Präposition „wegen“ den Genitiv verlangt.
Diese Regel ist historisch gewachsen und gehört zur klassischen Grammatik des Deutschen. Schon in älteren Sprachstufen wurde „wegen“ mit dem Genitiv verwendet.
Der Genitiv drückt dabei eine Ursache oder einen Grund aus. Genau deshalb passt er perfekt zur Bedeutung von „wegen“.
In der Standardsprache – also im Hochdeutschen – ist diese Regel bis heute verbindlich. Deshalb gilt: Die korrekte Antwort auf „wegen dem oder wegen des“ ist eindeutig der Genitiv.
„Wegen dem“ ist umgangssprachlich, aber nicht korrekt im Standarddeutsch.
In der gesprochenen Sprache hat sich der Dativ stark verbreitet. Viele Menschen verwenden ihn ganz automatisch, ohne darüber nachzudenken.
Regionale Unterschiede spielen dabei eine wichtige Rolle:
Dennoch gilt:
Gerade bei wissenschaftlichen Arbeiten ist Vorsicht geboten. Ein Lektorat Bachelorarbeit oder ein Masterarbeit Korrekturlesen kann helfen, solche Fehler zu vermeiden und den Text sprachlich zu verbessern.
Die Unterschiede zwischen Dativ und Genitiv lassen sich gut in einer Tabelle darstellen:
| Präposition | Kasus | Beispiel | Standardsprachlich korrekt |
| wegen | Genitiv | wegen des Wetters | ✔️ |
| wegen | Dativ | wegen dem Wetter | ❌ |
| trotz | Genitiv | trotz des Wetters | ✔️ |
| trotz | Dativ | trotz dem Wetter | ❌ |
Diese Übersicht hilft dabei, die Frage „wegen dem oder wegen des“ schnell und sicher zu beantworten.
Viele Fehler entstehen durch Unsicherheit bei der Wahl des Kasus.
Typische Fehler sind:
Richtig sind hingegen:
Solche Fehler können die Qualität eines Textes deutlich verschlechtern. Wenn Sie unsicher sind, können Sie auch eine Seminararbeit schreiben lassen, um professionelle Unterstützung zu erhalten.
Die wichtigsten Regeln lassen sich einfach zusammenfassen.
Merksätze:
Beispiele:
Merke: Wegen + Genitiv!
Mit dieser Checkliste können Sie Ihre Texte schnell überprüfen:
Wenn Sie alle Punkte erfüllen, ist Ihre Verwendung korrekt.
Die wichtigste Regel ist einfach: Nach „wegen“ steht der Genitiv.
Zusammengefasst:
Die Entscheidung zwischen „wegen dem oder wegen des“ ist also klar: Verwenden Si
Was ist richtig: wegen dem Geld oder wegen des Geldes?
Richtig ist „wegen des Geldes“, da die Präposition „wegen“ den Genitiv verlangt. Die Form mit Dativ („wegen dem Geld“) wird zwar oft verwendet, gilt aber nicht als standardsprachlich korrekt.
Sagt man „wegen dem Geld“ oder „wegen des Geldes“ – oder ist beides möglich?
Im Alltag hört man beide Varianten, wenn es um „wegen dem oder wegen des“ geht, aber korrekt ist nur „wegen des Geldes“. In formellen Texten sollte immer der Genitiv verwendet werden.
Wann verwendet man „des“ und wann „dem“?
„Des“ verwendet man im Genitiv und damit korrekt nach „wegen“. „Dem“ gehört zum Dativ und wird nur umgangssprachlich genutzt, wenn über „wegen des oder dem“ gesprochen wird.
„Wegen dem“ oder „wegen des“ – warum steht hier der Genitiv?
Bei der Frage „wegen dem oder wegen des“ steht der Genitiv, weil „wegen“ eine Präposition ist, die grammatikalisch den Genitiv verlangt. Deshalb ist „wegen des“ die richtige Form.
Warum verlangt „wegen“ den Genitiv?
„Wegen“ verlangt den Genitiv, weil dies historisch und grammatikalisch so festgelegt ist. In der Standardsprache bleibt diese Regel bestehen, auch wenn im Alltag oft andere Formen vorkommen.
Heißt es „trotz dem schlechten Wetter“ oder „trotz des schlechten Wetters“?
Richtig ist „trotz des schlechten Wetters“, da auch „trotz“ wie „wegen“ den Genitiv verlangt. Die Dativ-Form wird zwar gesprochen, ist aber nicht korrekt im Standarddeutsch.
Ist „wegen dem“ grammatikalisch falsch oder nur umgangssprachlich?
„Wegen dem“ ist umgangssprachlich verbreitet, aber nicht korrekt in der Standardsprache. Besonders in Schule, Studium oder bei Texten wie einer wissenschaftlichen Arbeit sollte man immer „wegen des“ verwenden.
Zuletzt aktualisiert am 29. Juni 2026 by Sophia Becker
🔄 Aktualisiert: 29.06.2026 17:02